HPVN Region Ingolstadt und Ihre Akteure stellen sich vor: 


Caritas-Seniorenheim St. Pius


Caritas Seniorenheim St. Pius

Träger der Einrichtung

Caritasverband für die Diözese Eichstätt e.V.

Adresse

Gabelsbergerstr. 46
85057 Ingolstadt

Ansprechpartner*in

Marion Marx

Kontaktdaten

Erreichbarkeit

0160 - 63 99 843

Gründungsjahr

1965

Zielgruppen

  • Senioren
  • Mitarbeiter
  • Angehörige, Betreuer, Bevollmächtigte 

Angebote / Aufgaben / Schwerpunkte

  • Pflege pflegebedürftiger Menschen
  • Palliative Versorgung mit eigenem Palliativzimmer
  • Tiergestützte Betreuung der Menschen

Leitbild / Präambel

Jeder Mensch wird als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen und ihm wird mit Respekt begegnet. Menschen sollen in der Langzeit-Pflege zu größtmöglicher Selbständigkeit befähigt und in ihrem „Personsein“ gestärkt werden. Sie sollen achtsam in ihrer letzten Lebensphase begleitet werden und an der Gemeinschaft teilhaben. Dies setzt eine zugewandte und verstehende Haltung der Pflegenden voraus, die gleichermaßen mit Bewohnern und deren Zugehörigen, ebenso in der Zusammenarbeit mit den Kollegen und Leitungskräften gelebt wird. Gute Pflege, Betreuung und Versorgung entsteht im kooperativen, respekt- und vertrauensvollen Miteinander. 


Leitsätze der Pflegekonzeption

Die Persönlichkeit und Würde jedes Menschen ist unantastbar!

Wir würdigen und wertschätzen eine Person in ihrem Sein und ihrer Identität. Wir achten ihre Selbständigkeit, unterstützen sie in ihrer Selbstwirksamkeit und beim Erhalt des Wissens um sich selbst. „So wie du bist, ist es gut!“

„Verwirrt nicht die Verwirrten“

Wir erkennen die Wirklichkeit des anderen. Wir verhalten uns nach dem Normalitäts- und Stetigkeitsprinzip mit verlässlichen Abläufen und Ritualen. Statt zu überreden, nutzen wir Kenntnisse der Validation und sprechen auf Augenhöhe mit jedem Bewohner.

 

Biographiearbeit

„Wer man ist und woher man kommt“ ist wesentlich für die Identität jedes Menschen. Alle Bewohner kommen mit ihrer Lebensgeschichte. Wir nutzen die Schatzkiste der Lebensgeschichte mit Erzählungen, Schlüsselreizen, Bewältigungsstrategien, Verhaltensmustern (Coping). Wir achten Grenzen und Tabus, die uns Bewohner aufzeigen oder wir spüren können.

 

Ressourcen-Orientierung

Wir geben Unterstützung „es selbst zu tun“, lassen Mithilfe auch in der Gemeinschaft zu und bestätigen das Gefühl „ gebraucht zu werden“. Wir feiern auch kleine Erfolge!

Im Alltag bedeutet dies die Förderung von Mobilität und das Erhalten von Alltagstätigkeiten bzw. die Erinnerungen daran. Wir geben Mut, Hoffnung und Zuversicht. 

 

Verlässliche Beziehungen

Der Besuch vertrauter Personen bietet Sicherheit, Vertrautheit, Tagesstruktur und ein Daheim-Gefühl. Rituale und „Dinge die zu mir gehören“ werden beachtet, – „ich werde gesehen und gehört“. Der Kontakt zu Angehörigen, Zugehörigen, Vertrauten und Ehrenamtlichen wird gezielt gefördert und in Planung und Versorgung mit einbezogen.

 

Bedürfnisse vor Bedarf

Bedarf wird meist von außen definiert, das Bedürfnis vom Betreffenden selbst geäußert oder gezeigt. Freiheitsrecht und Selbstbestimmung gehen vor pflichtgemäße Versorgung. Selbstbestimmung verlangt eine Aushandlung mit dem Betreffenden selbst. Wir folgen konsequent dem Werdenfelser Weg. Sehr individuell ausgeprägt sind Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Unterhaltung, Abwechslung, Aktivierung.

 

Krankheitsbezogene Anforderungen

Pflegefachlichkeit ist unser Anspruch. Wir orientieren uns am aktuellen Fachwissen und den Expertenstandards. Gesundheitliche Risiken werden evaluiert und Maßnahmen angepasst. Wir arbeiten interdisziplinär und professionell mit Ärzten, Fachärzten, Kliniken und SAPV-Teams zusammen. Im Mittelpunkt steht die Person, und nicht die Erfordernisse einer Erkrankung, bzw. Beeinträchtigung.